Londonfahrt 2024

Nachdem wir nach einer fünfzehnstündigen Fahrt endlich in London angekommen waren, legten wir unsere Sachen ab und spazierten los. Wir haben uns an diesem Tag alle möglichen Sehenswürdigkeiten angesehen, z.B. Big Ben, Tower Bridge, Covent Garden, London Eye und noch viele mehr. Ebenfalls haben wir an diesem Donnerstag noch den Borough Market besucht, wo wir die berühmten Schokoladen-Erdbeeren gegessen haben. Danach sind wir noch in das Musical "The Lion King" gegangen, welches wirklich toll war.

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We finally arrived in London after a 15-hour trip because of the snowy weather conditions, which resulted in us having to wait in traffic for almost 4 hours.

We would have been on the ferry at 4 a.m., but due to the late arrival, we were on the ferry at 11 a.m.

After the ferry ride, we were in Dover and drove to London by bus. Firstly, we arrived at our stay and left our luggage there. Then we made our way to the city by bus and started a little sightseeing tour. For instance, we got to see Tower Bridge, London Eye, Big Ben, Piccadilly Circus and Covent Garden. Additionally, we visited the Borough Market, where many foods and drinks from almost all countries are served, and some students even tried the TikTok famous chocolate-covered strawberries. Our highlight of the day was the musical “The Lion King,” which was really great and interesting to watch.

Our first day in London was truly enjoyable for me because we were able to see so many amazing sights in one day.
(Alisa,9b)
 
Unser Freitag in London startete sehr sonnig. Nach einem Besuch im Tower (ohne Anstehen bei den Kronjuwelen!) wanderten wir auf den Spuren von Jack the Ripper durch Brick Lane zu Bagel Bake. Danach ging es zu Shoreditch Market und King's Cross (Plattform 9 3/4). Den Sonnenuntergang schauten wir diesmal bei Buckingham Palace. 
Am Freitag Abend hatten wir erstmal viel Freizeit in der Oxford Street und bei Covent Garden. Diese nutzten wir zum Shoppen und Essen. Danach ging es zu den Shows bei Outernet London und zur schön beleuchteten St.Paul's Cathedral.
Das sollte es sein, ein Trip nach London. (Maurice, 9s)

We had breakfast at 9 am and immediately after that we packed our stuff because we had to drive back on 6 pm the same day. First we went to Greenwich to see the Prime Meridian. Then we went to the Maritime Museum where we had some free time looking around. Near the Prime Meridian we went to a tunnel under the river Thames and took the opportunity to do some races through the tunnel. With the Underground we got to the Isle of Dogs where we did a picknick. After that we had a lot free time in the O2 Arena outlets where we had the chance to go to stores we had never seen before and to buy some gifts for our families. Then all of our football fans got lucky when we visited the Olympic Stadium, Stadium of West Ham United and their fanshop to buy jerseys etc. and we had some free time in a big shopping mall. It was 6 pm, the trip came to an end and the trip home began. But that's not it because we met an English class on the ferry where we challengened them in an arcade in some sport exercises, 2:3 for Germany btw., and we could practise our English because some still have contact to them. Now that would be it, A TRIP TO LONDON
 (Johannes, 9b)
 
Es gab um 8:00 Uhr Frühstück, da wir um 9 Uhr schon unsere Sachen gepackt
haben, weil wir an diesem Tag die Heimreise angetreten haben. Als erstes sind wir
zum Greenwich Park gefahren und haben uns den Nullmeridian angeschaut. Danach sind
wir direkt zum Maritimen Museum gefahren und hatten ein bischen Freizeit, um uns
im Museum umzuschauen. In der Nähe vom Nullmeridian gab es einen Tunnel unter dem
Fluss von London, welchen wir besuchten. Nachdem wir auf der anderen Seite ankamen,
haben wir erstmal gepicknickt. Nachdem wir sehr viel Freizeit in dem
Einkaufszentrum 02 hatten und Mitbringsel für unsere Familien kaufen konnten
sind wir weiter zu dem Fußballstadion von West Ham United gefahren. Im Anschluss
haben wir noch ein großes Einkaufszentrum besucht in dem wir nochmal Freizeit
bekommen haben. Gegen 18:00 haben wir dann die Heimreise angetreten.

Klasse 9, veröffentlicht am 25.1.2024

Winter in Irland - Erasmus+-Blog aus Shannon

Der Winter in Irland ist echt lustig. Weil es eine Insel ist, ist das Wetter sehr maritim; was bedeutet, dass es im Sommer nicht sonderlich warm und im Winter nicht wirklich kalt wird. Unsere kälteste Temperatur bisher waren nur -1 Grad!

Weihnachten wird hier total anders gefeiert als in Deutschland. Anstatt die Geschenke am 24.12 zu bekommen, kriegen die Kinder hier die Geschenke am 25.12 entweder morgens oder mittags. Am 25. gibt es immer ein großes Weihnachtsessen. Bei uns gab es Ham, Wellington, geröstetes Gemüse und Kartoffeln. Als Nachtisch wird traditionell Christmas Pudding gegessen. Das ist eine Art Christstollen, der sehr lange in Rotwein gekocht wurde.

Obwohl die Traditionen hier anders sind als in Deutschland, finde ich es trotzdem mega schön und interessant.

Ich freue mich schon auf weitere Erlebnisse und Momente, in denen man sich wundert oder man erstaunt ist, dass ganz allgemeine Sachen oft auch andere Traditionen haben als die, die man gewohnt ist.

Lysanne Fröbisch (MSS 11), veröffentlicht am 14.1.2024

                           Klassenfahrt Kolbenstein September 2023

Auch dieses Jahr waren die 5. Klassen wieder in Kolbenstein. Angefangen haben wir mit einer Vorstellrunde. Nun ging es weiter in die Werkstatt, um eigene Namensschilder aus Holz herzustellen. Voller Vorfreude auf die Zimmer konnten wir gar nicht richtig zuhören, als wir die Regeln besprochen haben. Danach hatten wir Freizeit, um die Zimmer zu beziehen und um uns einzurichten. Nach ewigem Warten gab es endlich Mittagessen. Danach haben wir angefangen mit Gemeinschaftsspielen bei denen wir z.b. alle mit Skiern verbunden waren. Später am Abend hatten wir noch Zeit für uns bis es dann Essen gab. Nach dem Essen warteten wir bis es dunkel wurde um eine Nachtwanderung zu machen. Dort entdeckten wir eine Eule, eine Sternschnuppe, außerdem die ISS und wir hörten Wildschweine dort, wo wir am nächsten Tag Spuren fanden. Wir haben auch gelernt, dass man sich nicht nur mit Augen im Wald zurechtfinden kann, sondern auch mit der Nase, mit den Ohren oder mit den Händen. Am nächsten Morgen ging alles ganz schnell. Wir machten uns fertig, packten unsere Sachen und gingen zum Frühstück. Nach dem Frühstück gingen wir ein Stück von der Wanderung und entdeckten einen Tintenfischpilz und nebenbei auch den giftigsten Pilz in Deutschland, nämlich den grünen Knollenblätterpilz. Man verwechselt ihn mit einem Champion, aber wenn man daran riecht, erkennt man, dass es der grünen Knollenblätterpilz ist. Danach machten wir eine Abschiedsrunde, wo jeder sagen konnte, wie es ihm in Kolbenstein gefallen hat. Dann war die schöne Klassenfahrt auch schon zu Ende und alle wurden abgeholt.

 

 

Lina Kneip (5b)

Emma Hüninghake (5b)

 

 

Veröffentlicht: 29.09.2023

      

 

 

 

Das Transition Year in Irland

Das ist schon mein zweiter Bericht aus Irland, wo ich mit Erasmus+ mein Auslandsjahr verbringe. Es sind ungefähr vier Monate vergangen, seitdem ich hierhin geflogen bin und es ist ganz schön viel passiert!

Die Schule hier funktioniert etwas anders als die Schule in Deutschland. Der Jahrgang, in dem ich bin, heißt TY (Transition Year) und ist eine Art Übergangsjahr zwischen der 10. und 11. Klasse. In diesem Jahr liegt der Fokus nicht auf Lernen, sondern auf persönlicher Weiterentwicklung.

Das bedeutet, dass wir all die verschiedenen Fächer an unserer Schule ausprobieren (sie werden rotiert), jeden Mittwoch Praktikumstag haben (ich war in einer Schokoladenfabrik und arbeite jetzt in einem Café) und wir unternehmen viele Ausflüge als Teambuildingmaßahme.

Momentan habe ich Junk Kouture (Upcycling von alten Klamotten), Engineering (Metallarbeit, wir bauen ein ferngesteuertes Auto selbst), Car Maintenance (Autos reparieren) und Home Economics (Backen).

In vielen Fächern nimmt man auch an Wettbewerben teil und hat gute Chancen, Preise zu gewinnen. Beispielsweise haben zwei meiner Freunde und ich in Sozialkunde einen Ausflug zum Europäischen Parlament in Straßbourg gewonnen. Wir fliegen nächste Woche!!

Die Ausflüge, die wir machen sind sehr vielfältig. Wir waren Eislaufen, in Cork, in einer Klinik für Menschen mit Suchtproblemen, auf einem Festival für Bauern und noch viel mehr.

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Unser Jahrgang ist auch für die Organisation vieler Events an unserer Schule verantwortlich. Beispielsweise haben wir einen Weihnachtsmarkt, einen dress up day und unseren Tag der offenen Tür organisiert.

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Das TYs viel mit Organisation zu tun haben hat man auch dann gemerkt, als unsere Lehrerin mich und ein paar Freunde beauftragt hat, den Schulflur während des Unterrichts zu streichen.

Das Schulsystem ist einfach unfassbar cool und es wäre echt mega, wenn es so etwas auch in Deutschland geben würde.

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Lysanne Fröbisch (MSS 11, derzeit in Irland)

veröffentlicht am 9.12.2023

Das Lehrer-Schüler-Verhältnis auf einem Collège in Frankreich

Ich bin Andjela Pantelic, 18 Jahre alt und ich besuche derzeit die zwölfte Stufe unseres Gymnasiums auf der Karthause. Ich hatte letztes Jahr bereits eine Langzeitmobilität in Frankreich für einen Monat durchgeführt und die Stadt, in der ich mich aufhielt, heißt Troyes. Ich bin auf ein Collège gegangen, das ,,Collège les Jacobins'' heißt. Meinen Artikel zu meinen Erfahrungen und dem Schulalltag in Frankreich findet ihr auch auf der Homepage. Dieses Mal wollte ich Erfahrungen auf einem lycée sammeln. Aufgrund von Abschlussprüfungen der Franzosen in diesem Zeitraum ging das nicht, was aber kein Problem darstellte. Also war ich auf derselben Schule wie letztes Jahr, diesmal im Zeitraum vom 30.05 - 15.06.23, da mir die Schule sehr gefallen hat und ich mein Französisch noch weiter ausbauen wollte.

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Dieses Mal habe ich eine Freundin mitgenommen, die auch mit mir in derselben Stufe ist und in der gleichen Gastfamilie untergebracht war und diese Erfahrung auch gerne sammeln wollte. Ich habe bei diesem Aufenthalt auch einen Einblick in einem Kindergarten und in einer Grundschule in Frankreich bekommen, wo die Kinder bereits anfangen, Deutsch zu lernen. Ebenso habe ich beim ,,cours de FLE'' für Eltern auf dem Collège teilgenommen und meinen selbstgeschriebenen Text auf Französisch in der Bibliothek vorgestellt.

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In diesem Artikel gehe ich aber insbesondere auf die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern auf dem Collège ein, wo ich die meiste Zeit verbracht habe. Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass das Schulsystem in Frankreich anders ist als in Deutschland und das Collège auch kleiner ist, weshalb das Lehrer-Schüler Verhältnis umso besser ist. Das Collège hat nur vier Stufen mit jeweils maximal fünf Klassen. In jeder Klasse sind nur ca. 18 Schüler. Der Fokus liegt auf jeden einzelnen Schüler und jeder hat eine bessere Möglichkeit, sich zu entwickeln und im Unterricht aktiv mitzumachen.

Außerdem werden die Klassen in der Woche manchmal in zwei Gruppen aufgeteilt, sodass sie danach den Unterricht wechseln und mit dem Lehrer das zu machen, was die andere Gruppe die Stunde davor gemacht hat. Dies hat zum Vorteil, dass es noch weniger Schüler im Unterricht gibt, sodass sich jeder Einzelne im Unterricht beteiligen kann und der Lehrer auf jeden Schüler individuell eingehen, ihre Stärken und Schwächen besser erkennen und gezielte Unterstützung anbieten kann. Auch der ,,cours de FLE'' wird vom Collège unterstützt. Er findet fünf Stunden in der Woche statt und hier nimmt jeder Schüler teil, der Französisch als Fremdsprache hat und so die Schüler die französische Sprache lernen bzw. ausbauen können. Diese Schüler haben nicht alle Fächer auf der Schule so wie die Franzosen, sondern nur einige, wie zum Beispiel Französisch und Englisch. Sie werden also auch berücksichtigt und die Lehrer gehen hier auch individuell auf sie ein.

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Es gibt, wie bereits erwähnt, auch einen ,,cours de FLE'' für einige Eltern der Schüler auf der Schule, der zweimal pro Woche stattfindet. Jeder Schüler hat ebenfalls eine eigene Internetseite, auf die sowohl Lehrer als auch Eltern Zugriff haben und die Anwesenheit und alle Noten im Überblick haben. Durch diesen Zugriff können Lehrer und Eltern frühzeitig erkennen, wenn ein Schüler Schwierigkeiten hat oder Unterstützung benötigt. Dies ermöglicht es ihnen, schnell Maßnahmen zu ergreifen, um dem Schüler zu helfen und ihn auf den richtigen Weg zu bringen. Die Schüler fühlen sich unterstützt, da sie erkennen, dass der Lehrer als auch die Eltern sich um das Wohlergehen ihrer Schüler bzw. Kinder und ihre Fortschritte kümmert.

Die 3ème, also die letzte Stufe auf dem Collège, die dann nach den Sommerferien auf das lycée wechselt, hat deren ,,brevet blanc'', das wie eine Abschlussarbeit ist, die nur als Übung für das eigentliche ,,brevet'' im Juni ist, zurückbekommen und hier sind die Lehrer auf jeden einzelnen Schüler eingegangen und haben sie auch nach dem Weg nach dem Collège gefragt, sodass die Lehrer deren Meinung dazu gegeben haben und sie die Schüler mit ihren Vorstellungen und Zielen nach dem Collège motivierten. Zum Beginn jeden Unterrichts fragt der Lehrer jeden Schüler, wie es ihm oder ihr geht und was sie am Morgen glücklich gemacht hat und will so, dass die Schüler auch bei einer simplen Sache darüber nachdenken, was sie am Morgen glücklich gemacht hat, sodass die Schüler motivierter sind auch wenn es mal ein schlechter Tag ist. Die Lehrer gehen also auch auf die Schüler selbst ein und nicht nur auf deren Leistung. Er hört ihnen zu, gibt ihnen Ratschläge und ist immer für Fragen oder Hilfe da und sorgt bereits am Morgen für ein Lächeln der Schüler.

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Auch der Respekt ist mir in der Schule aufgefallen. Es gibt sogenannte ,,surveillant'', die den Lehrern als Unterstützung dienen und in der Mittagspause auf die Schüler aufpassen und sich noch um andere Aufgaben sorgen. Sobald ein ,,surveillant'' während des Unterrichts in den Raum tritt, da er/sie  etwas übermitteln möchte, stehen alle auf als Geste des Respekts. Alles in allem kann ich aus meinen Erfahrungen eindeutig sagen, dass die Schüler und Lehrer auf dieser Schule eine positive Beziehung zueinander haben, wodurch eine Atmosphäre des Vertrauens, der Offenheit und des Respekts bemerkbar wird. Dies ermöglicht es den Schülern, sich frei zu äußern, Fragen zu stellen und ihre Gedanken zu teilen. Lehrer wiederum können die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schüler besser erkennen und darauf eingehen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schülern und Eltern wird auch eine unterstützende Lernumgebung in der Schule geschaffen, in der jeder Schüler sein volles Potenzial entfalten kann. Auch ich wurde wie eine Schülerin auf deren Schule wahrgenommen und jeden Tag freundlich empfangen. Dieses starke Lehrer-Schüler-Verhältnis fördert nicht nur die Leistung, sondern auch die persönliche Entwicklung und das Selbstvertrauen der Schüler. Es ist eine wichtige Grundlage für den Erfolg in der Schule und im Leben, das in dieser Schule bemerkbar ist.

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Insgesamt bin ich unglaublich dankbar, wieder von dieser Chance profitiert zu haben. Ich habe wieder tolle Menschen kennengelernt, habe viele schöne Erfahrungen und Erlebnisse gesammelt, bin mehr über mich hinausgewachsen und bin definitiv noch sicherer in der Sprache geworden. Ich danke der Organisation, meiner Schule, der Schule in Frankreich, meinem für mich verantwortlichen Lehrer M.Bourson, bei dem ich im jeder seiner Unterrichtsstunden dabei gewesen bin und der mich betreut hat, aber auch meiner tollen Gastfamilie und den Menschen, die ich kennenlernen durfte, nochmal von ganzem Herzen für diese nochmals unvergessliche Reise.

 
    Andjela Pantelic (MSS 12)                    Veröffentlicht: 19.06.2023